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get.calm and move.on

In 10 Schritten Sorgen angehen und Kraft für die Corona-Krise gewinnen

Herzlich Willkommen!

Auf dieser Seite können Sie sich über die Studie zum Online-Training „get.calm and move.on“ informieren und sich dafür anmelden.

Die Psychologin Hanna Heckendorf und Prof. Dr. Dirk Lehr stellen das Training vor.

Die Corona-Krise hinterlässt Spuren

Als einschneidenstes und herausfordernstes Ereignis in unserer Geschichte seit dem zweiten Weltkrieg wird die Corona-Krise schon jetzt bezeichnet. Täglich erfahren wir in den Nachrichten von Erkrankungs- und Todesfällen, von wirtschaftlichen Einbußen, Einschränkungen des öffentlichen Lebens und überlasteten Krankenhäusern.

Etwas subtiler und daher weniger im Fokus des öffentlichen Interesses sind bislang die psychologischen Auswirkungen, die eine solche Krise nach sich zieht. Was macht diese schwierige Lage mit jedem Einzelnen von uns? Eine kürzlich in der Fachzeitschrift Lancet veröffentlichte Studie zeigt, welche Folgen Quarantänemaßnahmen und Isolation für unsere Psyche haben können. Die Forscher fanden heraus, dass Infektionsängste, Depressivität, Stimmungstiefs, posttraumatische und allgemeine Stresssymptome, Reizbarkeit und Wut nach Isolation gehäuft auftreten. Die ungünstigen Effekte auf die psychische Gesundheit fanden sich bis zu 3 Jahre nach der Krise.

Übermäßiges Sorgen

Eine so starke Krise ist geprägt von der Sorge sich mit dem Virus zu infizieren, der Sorge um die Gesundheit der Menschen, die uns nahestehen und sehr vielen unbeantworteten Fragen, wie sich alles in der nächsten Zeit weiterentwickeln wird. Vielleicht sind der Arbeitsplatz und die finanzielle Lage unsicher geworden? All das kann Sorgen und Ängste machen.

Sorgen können manchmal so stark werden, dass wir uns wie gelähmt fühlen und den Mut verlieren, den nächsten Schritt zu gehen. Wenn die Sorgen zu stark werden wollen, dann ist es wichtig etwas ruhiger zu werden. Scheinen die Probleme zu groß, dann kann es wichtig sein, Zuversicht für den nächsten Schritt zu gewinnen. Daher haben wir dem Training den Namen get.calm and move.on gegeben.

Im Verlauf dieses Trainings lernen Sie typische psychologische Auswirkungen der Corona-Krise durch die Beispielpersonen Julia, Maria und Stefan kennen, die Sie durch das Training begleiten.

Julia , 38, Übersetzerin, in Partnerschaft lebend

„Seit Beginn der Corona-Krise arbeite ich von zuhause aus, was eigentlich ganz gut funktioniert. Viel schwieriger als das Zuhausesein ist für mich, dass ich als Asthmatikerin besonders gefährdet bin, wenn ich mich anstecke und daher ziemlich Angst habe, das Virus zu bekommen. Immer wenn ich in den Nachrichten von den Risikogruppen höre oder davon, dass die Krankenhäuser überlastet sind, bekomme ich richtig Panik und in meinem Kopf spielen sich die schlimmsten Szenarien ab.

Ich weiß, dass mir das Training nicht dabei helfen kann, mich vor dem Virus zu schützen oder mit der Vorbelastung durch das Asthma fertig zu werden. Da ich all das schon zu Beginn der Krise mit meinem Arzt besprochen habe, ist es jetzt gerade für mich aber auch wichtiger zu lernen, mit der Angst und den Sorgen, die Corona in mir auslöst, umzugehen. Deshalb habe ich mich entschieden, das Training auszuprobieren.“

Wenn Sie weitere Beispielpersonen kennen lernen möchten, klicken Sie hier: mehr lesen

Wie das Training bei psychischer Belastung in Folge der Corona-Krise helfen kann

Uns Psychologen ist es wichtig, in dieser Zeit bestmöglich Unterstützung zu leisten und Menschen die Möglichkeit zu geben, diese schwierige Zeit so gut wie möglich zu bewältigen und vielleicht sogar als Chance zu nutzen, etwas für das eigene psychische Wohlbefinden zu tun.

Im Training „get.calm and move.on“ finden Sie daher eine Reihe von Informationen und Übungen, die für Probleme, die während dieser Krise auftreten können, besonders hilfreich sind.

  • Es geht darum, wie wir mit Ängsten und Sorgen, aber auch anderen schwierigen Gefühlen, Gedanken und Stimmungen, die während dieser Zeit aufkommen, so gut wie möglich umgehen können.
  • Was wir mit der möglicherweise entstehenden freien Zeit und den fehlenden Möglichkeiten für Unternehmungen anfangen können und was uns helfen kann, den zusätzlichen Stress und die aufkommende Anspannung zu bewältigen.
  • Zuletzt soll es darum gehen, auch in dieser Zeit das Positive nicht völlig aus dem Blick zu verlieren und mit Hilfe von Übungen zur Dankbarkeit unsere Aufmerksamkeit auch mal ganz gezielt auf Dinge zu richten, die gerade trotz allem gut sind.

Ist das Training für mich geeignet?

Kennen Sie das?

  • Sie erleben ausgeprägte Sorgen und es ist schwierig sich innerlich davon zu lösen.
  • Die vielen Ungewissheiten in Folge der Corona-Krise setzen Sie unter große Anspannung.
  • Die Sorgen nehmen Ihnen die Kraft, um die nötigen Schritte in der Krise zu gehen.

Wenn Sie sich hier wiedererkennen, dann könnte dieses Training etwas für Sie sein.

anmeldung

Hier können Sie sich kostenlos für eine Studienteilnahme anmelden. Wir melden uns dann bei Ihnen mit weiteren Informationen.

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Leider ist es nicht möglich zeitgleich an mehreren unserer Studien teilzunehmen. Melden Sie sich bitte nur zu einer Studie an.

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Hilft das Training?

Unser Forschungsteam hat bereits zahlreiche Online-Trainings entwickelt und evaluiert. Diese Erfahrungen sind in die Entwicklung der aktuellen Intervention eingeflossen. Die Inhalte des Trainings sind evidenzbasierten Techniken aus der kognitiven Verhaltenstherapie entnommen. Wir sind zuversichtlich, dass diese Intervention Ihnen helfen kann. Der Erfolg eines Trainings hängt jedoch von vielen Einflüssen ab und kann im Einzelfall leider nicht garantiert werden. Um genauer zu wissen, ob das Training hilft, führen wir eine Studie durch.

Wie ist das Training aufgebaut?

Das Training besteht aus 10 Einheiten, deren Bearbeitung jeweils circa 20-30 Minuten dauert. Optimal ist es, wenn Sie täglich eine Übung absolvieren und die Zeit zwischen den Einheiten nutzen, um das Gelernte im Alltag zu vertiefen.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie kann dieses Training für eine begrenzte Teilnehmerzahl kostenfrei angeboten werden. Dieses Training kostet Sie daher kein Geld, aber Zeit. Zeit um zu trainieren. Diese Zeit für Ihre Gesundheit ist gut investiert. Etwas zusätzliche Zeit ist nötig, um an den wissenschaftlichen Befragungen teilzunehmen, die vor und nach dem Training stattfinden.

Was bedeutet es, an einer Studie teilzunehmen?

Die Teilnahme an der wissenschaftlichen Überprüfung dieses Trainings bedeutet für Sie zweierlei: Zum einen gehört dazu, dass Sie bereit sind, zur Evaluation des Trainings online Fragebögen zu beantworten. Wir möchten Sie insgesamt 4-Mal (jeweils ca. 30 Minuten) zu Ihrer Gesundheit befragen.

Die wissenschaftliche Überprüfung erfordert es, dass manche Teilnehmende zeitnah zu ihrer Anmeldung das Training beginnen können und andere eine Wartezeit von 14 Tagen bis zum Beginn des Trainings haben. Ob Sie direkt mit dem Training starten können oder später beginnen, wird durch ein Los entschieden. Sie haben also eine 50:50 Chance direkt mit dem Training beginnen zu können. Andernfalls erhalten Sie das Training 14 Tage später.

Die Beantwortung der Fragebögen ist für die wissenschaftliche Auswertung von hoher Bedeutung. Wenn Sie sich für eine Teilnahme anmelden, erklären Sie sich bereit, auch wenn Sie nicht sofort Zugang zum Training erhalten, die Fragebögen auszufüllen.

Die hier beschriebenen Teilnahmeinformationen können Sie hier als PDF herunterladen.

An wen können Sie sich bei Fragen wenden?

Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail unter getcalm.moveon@leuphana.de zur Verfügung.


Hanna Heckendorf (M.Sc. Psych.)
Studienleiterin

LEUPHANA UNIVERSITÄT LÜNEBURG

Abteilung für Gesundheitspsychologie
Institut für Psychologie
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg
heckendorf@leuphana.de